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Raiffeisen-Eurasien-Aktien

19 Jahre Raiffeisen-Eurasien-Aktien

Ein Investment in die dynamischsten Wachstumsmärkte

 

 

Seit seiner Auflage im Mai 2000 hat der Raiffeisen-Eurasien-Aktien schon viele gute und zwischendurch auch einige schlechte Zeiten an den eurasischen Börsen miterlebt. So haben die „dot.com-Krise“ im Jahr 2000, die Terroranschläge vom 11. September 2001, die Finanzwirtschaftskrise und der Börsen-Crash in China 2016 schwere Kursverluste an den globalen Kapitalmärkten – insbesondere auch in Eurasien – gebracht. Doch der Raiffeisen-Eurasien-Aktien, der in die dynamischsten Länder Eurasiens (China, Indien, die ASEAN-Märkte, Russland und die Türkei) investiert, konnte sich an diesen Krisen erproben und hat in den vergangenen Jahren eine starke Performance hingelegt.

Blickt man auf die letzten 15 Jahre zurück, hat der Fonds eine Wertentwicklung von 9,09 % p. a. (nach Kosten, per 30. April 2019) erwirtschaftet. In den letzten fünf Jahren waren es 8,87 % p. a. In dieser Zeitspanne befindet sich der Raiffeisen-Eurasien-Aktien auch unter den besten seiner Vergleichsgruppe, also im ersten Quartil. Die Performance wird von der Raiffeisen KAG auf Basis der veröffentlichten Fondspreise nach der OeKB-Methode, berechnet. Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des Fonds zu.

 

Märkte profitieren von steigendem Einkommen, starkem Inlandskonsum und Reformen

Das Besondere am Raiffeisen-Eurasien-Aktien ist sein Fokus auf die dynamischsten Wachstumsmärkte von Asien und Europa – und damit unterscheidet er sich auch von vielen anderen Fonds, die in die Emerging Markets investieren. Länder, die beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf schon fast gleichauf mit den entwickelten Märkten sind (wie etwa Südkorea und Taiwan) werden bei Investments nicht berücksichtigt. Dabei verhält sich die Länderverteilung wie folgt: China 25 %, Indien 25 %, die ASEAN-Staaten 25 % (davon jeweils 7 % Indonesien, Thailand und Malaysia sowie 4 % Philippinen), Russland 20 % und Türkei 5 %.

Der Raiffeisen-Eurasien-Aktien profitiert vom starken Wachstum dieser Märkte: Indien wird heuer vermutlich um 7,5 % wachsen, die Philippinen um 6,5 %. Das Wachstums Chinas wird 2019 auf 6,2 % prognostiziert, jenes von Indonesien auf fünf Prozent1. Die Hintergründe für die konjunkturellen Entwicklungen sind vielfältig und unterscheiden sich von Land zu Land sehr stark. Eines haben die Länder jedoch gemeinsam: einen enormen Aufholbedarf, der hohe staatliche Investitionen erfordert. Die verbesserte Infrastruktur führt zu Neuansiedlungen von Unternehmen und dies wiederum zu einer Vielzahl neuer Arbeitsplätze. Der Staat profitiert von höheren Steuereinnahmen und kann weitere Investitionen in die Infrastruktur tätigen.

 

Was treibt die Giganten Russland, Indien und China an?

Ein wichtiger Markt für die Wertentwicklung des Fonds war zuletzt Russland (+18,42 % auf Jahressicht, Stand per 29. April 2019). Der steigende Ölpreis bzw. insgesamt steigende Rohstoffpreise haben den Aktienmarkt belebt. Die russische Industrieproduktion überraschte zuletzt mit 4,1 %, was deutlich über den Erwartungen liegt. Die Arbeitslosenrate liegt derzeit bei unter fünf Prozent, was den Druck bei den Löhnen nach oben erhöht – grund-sätzlich günstige Rahmenbedingungen für den wichtigen Inlandskonsum. Auch das von Präsident Putin ausgegebene Ziel einer Halbierung der Armut bis 2024 kann als positives Signal für einen möglichen Anstieg der Reallohnzuwächse vieler Russen verstanden werden, was angesichts der seit 2014 rückläufigen Realeinkommen auch bitter notwendig ist.

Indien steht aktuell unter dem Eindruck der Wahlen. Diese haben am 11. April 2019 begonnen und werden noch bis 19. Mai 2019 dauern. Dann wird sich herausstellen, ob der amtierende Premierminister Modi – der in der letzten Legislaturperiode einige sehr große und wichtige Reformen, darunter eine Währungsreform und die Neuregelung des Insolvenzrechts, umgesetzt hat – im Amt bestätigt wird. Die Wahlumfragen deuten recht klar auf eine Wiederwahl hin, wenn auch mit einem erheblich niedrigeren Ergebnis als vor fünf Jahren. Das Wachstum der Volkswirtschaft sowie der Unternehmensgewinne hat zuletzt etwas an Schwung verloren. Die jüngste Zinssenkung der Notenbank (um 0,25 % Anfang April) sollte in der zweiten Jahreshälfte zu einer Belebung der Wirtschaft führen. In der Jahresrückschau hat der indische Aktienindex +9,67 % an Wert zugelegt.

In China gibt es Hoffnung, dass der Handelsstreit mit den USA beigelegt werden kann. Dieser hat dem Land vor allem im vergangenen Jahr wirtschaftlich stark zugesetzt. Vorlaufende fiskalische und monetäre Indikatoren legen aber nahe, dass sich die Volkswirtschaft in China in den kommenden Monaten wieder spürbar beleben könnte. Der Fokus der Regierung liegt jedenfalls klar auf einer Stabilisierung des Wachstums. Sollte binnenwirtschaft-liches Wachstum erreicht werden, würde das die Verhandlungsposition von Präsident Xi bzw. von China im Handelskrieg stärken.

 

ASEAN-Märkte investieren in Infrastruktur und verbessern ihren Standort

In Indonesien, der mit 260 Millionen Einwohnern größten Volkswirtschaft Südostasiens, hat im April die Präsidentschaftswahl stattgefunden. Die Bekanntgabe des Endergebnisses wird im Mai erfolgen, laut Umfragen dürfte der amtierende Präsident Jokowi diese klar für sich entschieden haben. Diesen Wahlerfolg verdankt er unter anderem den in seiner ersten Amtszeit gestarteten milliardenschweren Infrastrukturmaßnahmen. Dabei präsentierte er 200 strategische Projekte im Gegenwert von 300 Milliarden US-Dollar – darunter Flughäfen, Hafenanlagen, Autobahnen, Kraftwerke, Raffinerien etc. Das führt insgesamt dazu, dass sich Unternehmen ansiedeln und sich positive Effekte für die Konjunktur ergeben.

Ähnliches gilt auch für die Philippinen, wo die Wirtschaft trotz des politisch sehr fragwürdigen Führungsstils von Präsident Rodrigo Duterte in solider Verfassung ist. Selbst in Thailand, welches nach Jahren der Militärregierung im April erstmals wieder demokratische Wahlen abgehalten hat, versprechen alle Parteien Investitionen in bessere Infrastruktur, um der Bevölkerung einen höheren Lebensstandard zu bieten.

 

Das aktuell schwächste Glied in der Kette: die Türkei

In der Jahresbetrachtung ist der türkische Aktienmarkt mit einem Verlust von knapp 32 % (Stand per 29. April 2019) einer der ganz großen Verlierer innerhalb der Schwellenländer. Die türkische Wirtschaft schrumpfte im vierten Quartal 2018 um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die türkische Lira steht unter enormen Druck – ebenso wie die Notenbank, die zuletzt kräftig am Devisenmarkt interveniert hat um die Währung zu stützen und einigen Schätzungen zufolge im März rund ein Drittel ihrer gesamten Währungsreserven dafür eingesetzt hat. Die Inflation ist inzwischen wieder unter die 20 %-Marke gerutscht. Bei den Kommunalwahlen behauptete die AKP klar ihre Position als stärkste politische Kraft. Sie verlor aber in vier der fünf größten Städte des Landes gegen die Opposition, darunter in Ankara und Istanbul. Was die Branchen betrifft, so setzt der Raiffeisen-Eurasien-Aktien auf Titel, die vom wachsenden Konsum, der sich aus den kontinuierlich steigenden Einkommen und einem besseren Zugang zu Krediten ergibt, profitieren. Auch der Finanzbereich ist einer der Profiteure dieses positiven Wirtschaftszyklus.

 

Effizienz- und Produktivitätszuwächse entscheidend für Zukunftsfähigkeit der Unternehmen

Der Anstieg der Emerging-Markets-Aktien hat zuletzt insgesamt etwas an Schwung verloren, ist aber seit Jahresbeginn weiterhin sehr freundlich. Der Treiber hinter der Entwicklung ist nach wie vor das Liquiditätsargument: Die Kehrtwende der US-Notenbank Fed hat hier einen großen Anteil, aber man sollte die chinesische Notenbank nicht vergessen, die die Liquiditätsschleusen weit geöffnet hat. Die Kursentwicklung des Fonds steht und fällt aber letztendlich mit der Gewinnentwicklung bei den Unternehmen. Für diese wären neben wirtschaftlichem Wachstum anhaltende Effizienzgewinne wichtig. In den Schwellenländern spürten viele Unternehmen in den letzten Jahrzehnten aber vergleichsweise wenig Druck für Effizienz- und Produktivitätszuwächse. Reichlich vorhandenes, ausländisches Investorenkapital, wiederkehrende monetäre und fiskalische Stimuli und oftmals begrenzter Konkurrenzdruck schufen dafür auch nicht unbedingt große Anreize. Viele Staaten könnten mit (weiteren) strukturellen Reformen hier langfristig sicherlich einiges bewegen. Und darauf setzt der Raiffeisen-Eurasien-Aktien.

Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen GmbH. Stand Mai 2019

Veranlagungen in Fonds sind mit höheren Risiken verbunden, bis hin zu Kapitalverlusten.

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Die veröffentlichten Prospekte bzw. die Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG sowie die Kundeninformationsdokumente (Wesentliche Anlegerinformationen) der in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Fonds der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H. stehen unter www.rcm-international.com/de sowie bei der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H., Zweigstelle Deutschland, Wiesenhüttenplatz 26, 60329 Frankfurt am Main, in deutscher Sprache zur Verfügung.

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