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Warum sind Emerging Markets interessant?

Viele Schwellenländer (auch Emerging Markets oder deutsch: aufstrebende Volkswirtschaften“ genannt) weisen überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten auf.

  • Einige von ihnen sind auf dem Weg, von einst rückständigen Ländern zu führenden Wirtschaftsnationen der Erde zu werden.

  • Zugleich lebt in den Schwellenländern bei weitem der größte Teil der menschlichen Bevölkerung, mit einem entsprechend großen Markt und einer großen Zahl an Arbeitskräften.

  • Ihre kaufkräftige Mittelschicht wächst kräftig, was den Binnenkonsum antreibt und die Exportabhängigkeit verringert.

Aktien von Schwellenländer-Unternehmen können in Verbindung mit hohen Kursschwankungen von diesem Ertrags- und Wachstumspotenzial profitieren. Zugleich sind die allermeisten Aktienmärkte der Schwellenländer deutlich günstiger bewertet als die großen Aktienmärkte der Industrienationen, und dies lässt sich nur teilweise durch größere politische, wirtschaftliche und regulatorische Risiken begründen.

Trotz dieses langfristigen fundamentalen wirtschaftlichen Rückenwindes war es in den vergangenen 10 Jahren vor allem der US-Aktienmarkt, der rasant nach oben kletterte und dabei auch die meisten Schwellenländerbörsen hinter sich ließ.

US-Aktien hängen die meisten Schwellenländer ab

Dies lässt sich vor allem auf die vielen Technologiegiganten zurückführen, die in dieser Zeit in den USA heranwuchsen und auf das Thema künstliche Intelligenz, das zu einem massiven Faktor auf den Aktienmärkten und speziell in der US-Volkswirtschaft geworden ist. Anlagekapital floss im Zuge dessen in großem Umfang in die USA. Der US-Dollar war stark in den letzten Jahren (auch wenn er 2025 etwas nachgab), was traditionell nicht förderlich für Aktien und Anleihen der Schwellenländer ist.

Gleichzeitig verdauten und verdauen die chinesischen Aktien das massive Wachstum der vorangegangenen Jahrzehnte, die größenbedingt abnehmenden Wachstumsraten und die Nachwirkungen einer gewaltigen Immobilienblase.

Parallel dazu erwachte aber Indien aus seinem Dornröschenschlaf und wurde beim Wirtschaftswachstum und der Aktienperformance in den letzten 10 Jahren zum neuen Star unter den Schwellenländern.

Comeback der Emerging Markets?

Dabei vollziehen sich innerhalb der aufstrebenden Volkswirtschaften aber vielfach ähnliche Entwicklungen wie in vielen Industrienationen.

Einzelne Sektoren, wie Technologie und Finanz sowie zum Teil auch Konsum, zeigen starkes Wachstum bei Umsätzen, Gewinnen und zum Teil auch bei den Aktienkursen. Und in einer wachsenden Zahl von Branchen und Produktlinien übernehmen Unternehmen aus den Schwellenländern führende Positionen auf den Weltmärkten.

Auch deshalb spricht für die kommenden Jahre einiges dafür, dass sich Schwellenländeraktien insgesamt wieder besser entwickeln könnten als die entwickelten Aktienmärkte. Und es gibt weitere Argumente dafür.

Zum einen sind die allermeisten Schwellenländer-Aktienmärkte erheblich günstiger bewertet. Zum anderen haben Emerging Markets in der Vergangenheit oft dann überdurchschnittlich gut abgeschnitten, wenn sie deutlich stärker wuchsen als die Industrienationen und dies von Zinssenkungen in den USA und einem schwächeren Dollar begleitet wurde. Dieses Umfeld zeichnet sich auch aktuell ab. Auch der politische Kurswechsel in den USA könnte dazu beitragen, indem internationale Investor:innen verstärkt nach Investmentalternativen außerhalb der USA und des Dollars suchen.

Eine Garantie für eine Outperformance der Schwellenländer in den kommenden Jahren ist das selbstverständlich nicht, aber in jedem Fall eine gute Voraussetzung dafür. Ob dieses Ertragspotenzial in den kommenden Jahren daher tatsächlich (voll) realisiert wird, kann naturgemäß nicht garantiert werden, sondern das wird sich erst zeigen müssen. Und einmal mehr muss betont werden, dass den höheren Ertragspotenzialen auch höhere Risiken gegenüberstehen. Emerging-Markets-Aktienfonds weisen nach wie vor in der Regel eine erhöhte Schwankungsbreite auf, wobei auch Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.

Aktienauswahl ist ein Schlüsselfaktor

So wichtig grundlegende volkswirtschaftliche und globale Betrachtungen für die großen Trends auf den Schwellenländer-Aktienmärkten auch sind, kaum minder wichtig ist eine gute Auswahl von Unternehmen, Branchen und Ländern.

Sie ist sogar mehr denn je ein zentraler Erfolgsfaktor. Das gilt nicht zuletzt mit Blick auf den rasanten technologischen Wandel und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen für Unternehmen als auch im Hinblick auf (geo-)politische Veränderungen und Trends (z. B. Handelskonflikte, Neuordnungen von Lieferketten und internationalen wirtschaftlichen Kooperationen).

Genau hier kommt die langjährige Expertise unserer erfahrenen Fondsmanager:innen ins Spiel. Schwellenländer-Investments (sowohl Aktien als auch Anleihen) sind seit langem eine Kernkompetenz von Raiffeisen Capital Management (Raiffeisen KAG).

Trend zu mehr Nachhaltigkeit in Emerging Markets

Auch in den Schwellenländern gibt es einen Trend zu nachhaltigerem, verantwortungsvollerem Wirtschaften. Ob Klima- und Umweltschutz, bessere soziale Standards, weniger Korruption und eine transparentere Unternehmensführung – viel Positives hat sich auf diesen Gebieten bereits getan und noch sehr viel mehr könnte hier in den kommenden Jahrzehnten geschehen. Dennoch wird das Thema Nachhaltigkeit eher wenig mit Emerging Markets in Verbindung gebracht. Zu Unrecht, denn hier winkt „doppelter Lohn“:

  • Zum ersten kann durch verantwortungsvolleres Wirtschaften bei vielen Unternehmen weiteres Ertragspotenzial erschlossen werden (wie etwa weniger Reputationsrisiken, Arbeitsunfälle, Gesetzesverstöße, zufriedenere, gesündere, produktivere Mitarbeiter:innen aktionärsfreundlichere Unternehmenspolitik, etc.).

  • Zum zweiten können Investor:innen mit dem eigenen Investment den Trend zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen und fördern. In diesem Zusammenhang ist das Nachhaltigkeits-Engagement des Fondsmanagements gegenüber den Unternehmen ein wichtiger Faktor.

Der Fonds Raiffeisen-Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-Aktien bietet beides, indem er die Themen Nachhaltigkeit und Emerging Markets miteinander kombiniert.

Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-Aktien

Raiffeisen-Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-Aktien

Fondsdetails und Kaufoptionen

Für wirklich nachhaltiges Investieren braucht es freilich spezielles Know-how und gute, bewährte Analyse- und Auswahlprozesse sowie ein Konzept, um auch mit den Unternehmen zu interagieren. Raiffeisen Capital Management hat sich diese Expertise akribisch erarbeitet und wird für ihre Nachhaltigkeitskompetenz immer wieder durch Awards und Gütesiegel unabhängiger Dritter gewürdigt.

Wirkungsmessung beim Raiffeisen-Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-Aktien

Grafik mit 4 Elementen. Ganz links: CO2 Emissionen um 83 % weniger und die Abfallmenge - symbolisiert durch Mülleimer - um 67 % weniger, rechts steht 98 % weniger Energieverbrauch - wird symboliisiert durch einen Strommasten, darunter steht 63 % weniger Wasserverbrauchs - symbolisiert durch das Bild eines Wassertropfens.
Die Wirkung wird jährlich von der Raiffeisen KAG berechnet. Die ausgewiesenen Daten beziehen sich auf die Unternehmen im Aktienportfolio des Raiffeisen-Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-Aktien im Vergleich zum Aktien-Gesamtmarkt. Um die Wirkung der Aktien- und Unternehmensanleihen-Investments im Fonds zu errechnen, wurden die Nachhaltigkeitskennzahlen von Unternehmen aus deren Nachhaltigkeitsberichterstattung übernommen. Die CO2-Emissionen werden üblicherweise in Tonnen CO2-Äquivalenten, der Energieverbrauch in MWh, die Abfallmenge in Tonnen und der Wasserverbrauch in m³ angegeben. Die Kennzahlen der einzelnen Unternehmen wurden mit deren Gewicht im Fonds bzw. im Gesamtmarkt multipliziert, normalisiert und die Ergebnisse pro Kennzahl miteinander verglichen.

Der Raiffeisen-Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-Aktien weist eine erhöhte Volatilität auf, d. h. die Anteilswerte sind auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt, wobei auch Kapitalverluste nicht ausgeschlossen werden können.

Dieser Inhalt ist nur für institutionelle Anlegerinnen und Anleger vorgesehen.

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